Pfarrkirche St. Nikolaus – Blankenfelde

Nach der Reformation des 16. Jahrhunderts war der katholische Gottesdienst in Brandenburg verboten. Seit dem 18. Jahrhundert kamen immer mehr Katholiken in das Land. Ihre Zahl war in Blankenfelde um 1930 noch sehr gering; sie gehörten zur Gemeinde St. Salvator in Berlin-Lichtenrade. Als eine große Wohnsiedlung in Blankenfelde entstand, zogen viele Katholiken zu, die eine eigene Kirche im Ort brauchten. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 1936. Bereits am 25. April 1937 konnte die Kirche von dem später seliggesprochenen Berliner Dompropst Bernhard Lichtenberg eingeweiht werden. Das Patronat des heiligen Nikolaus sollte an den früheren Berliner Bischof Nikolaus Bares erinnern.